Unser 15-jähriges Jubiläum

Heute ist Montag, der 11. Dezember 2006. Um 19.30 Uhr beginnt im Großen Saal des Bukowina-Instituts Augsburg die allwöchentliche Probe unseres Salonorchesters unter der Leitung von Ruth Maria Kotzian. Im Saal herrscht eine feierliche Stimmung. Ja, die besinnliche Adventszeit greift um sich, und Glühweinduft liegt in der Luft. Aber daran liegt es ausnahmsweise nicht. Denn heute ist ein ganz besonderer, ein historischer Tag: auf den Tag und die Stunde genau vor 15 Jahren haben sich genau am selben Ort interessierte Musiker zusammengefunden, um das Projekt Czernowitzer k. u. k. Salon- und Liebhaberorchester des Bukowina-Instituts Augsburg aus der Taufe zu heben. Zum Gründungstreffen hatte Herr Dr. Ortfried Kotzian ganz offiziell eingeladen (siehe unten), und zwölf Gründungsmitglieder sind ihm gefolgt. Heute ist es seine Tochter Ruth, die uns jede Woche zur Probe lockt. Aus den zwölf Pionieren von damals, von denen noch vier dem Orchester die Treue halten, sind mittlerweile 30 geworden: Studenten, Hobbymusiker, ein Jurist, ein Architekt, ein Schüler und auch zwei berufstätige Mütter. Bei uns ist jeder willkommen!

Die herrlich beschwingten, rockig peppigen und tragend melancholischen Melodien der alten Meister (Strauß, Rubinstein und Léhar), die unser Repertoire füllen, sind seit damals die gleichen geblieben. Aber dennoch hat sich in den vergangenen Jahren vieles getan: Nicht nur, dass wir unser Repertoire jährlich um zahlreiche Stücke erweitern, wodurch der Besuch eines unserer Konzerte allzeit spannend bleibt. In Zeiten der Globalisierung halten wir auch jungen, talentierten Musikern aus dem Ausland immer gerne ein Plätzchen in unseren Reihen frei – selbst wenn wir wissen, dass sie uns leider nach kurzem Aufenthalt stets wieder verlassen müssen. Über diese und viele aktuelle Ereignisse informiert Sie zeitnah unsere neuaufgelegte Homepage. Dort findet sich nicht nur eine Liste mit Konzertterminen, sondern auch Beschreibungen bedeutender Auftritte und Ereignisse, die den Weg des Orchesters durch die Geschichte flankieren und Bilder, die jeden einzelnen Musiker zeigen, der aktuell den Klangkörper verstärkt.

Denn in unseren Reihen zählt jeder Einzelne: nicht nur wegen seines Instruments. Sondern vor allem der Mensch im Musiker steht bei uns im Mittelpunkt. Vielleicht lässt sich auch dadurch erklären, dass den steten Probenzusammenkünften schon drei glückliche Ehen entsprungen sind? Und damit das noch lange so bleibt und wir noch viele Jahre Spaß beim Musizieren haben, brauchen wir besonders Sie, ein begeisterungsfähiges Publikum! Deshalb möchte wir uns bei Ihnen für Ihre Treue bedanken, und wir hoffen, dass sie uns auch in den nächsten 15 Jahren regelmäßig bei unseren Konzerten besuchen.

Die Einladung zur ersten Orchesterprobe

Einladung zur ersten Orchesterprobe

 
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